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Ngorongoro Krater und Schutzgebiet

Lage:
Der Ngorongoro Krater wird oft als achtes Naturweltwunder bezeichnet. Er macht nur gerade drei Prozent des insgesamt 5600 km2 grossen Ngorongoro Schutzgebietes aus, das sich vom Eyasi See im Rift Valley bis zur Serengeti im Norden erstreckt. Das Gebiet umfasst sieben erloschene Vulkane und dürfte eine der abwechslungsreichsten Landschaften ganz Afrikas sein.

Landschaft:
Die südlichen und östlichen Hänge des Ngorongoro Hochlandes sind mit Wald bedeckt. Das Massiv aus alten Vulkanen, die die Ngorongoro Caldera umgeben, umfasst eindrucksvolle Krater und Berge. Die Ebenen im Norden sind von entscheidender Bedeutung für die Wanderung der Gnus. Gut die Hälfte der Serengeti Ebenen liegen im Ngorongoro Schutzgebiet. Das unumstrittene Juwel ist der 16 x20 km grosse Ngorongoro Krater, die grösste nicht mit Wasser gefüllte Caldera. Der Kraterrand liegt auf ca. 2300 m Höhe und der Kraterboden auf ca. 600 m.

Tierwelt:
Der Krater liefert eine faszinierende Szenerie für die Beobachtung der Tierwelt und es sind alle Savannenbewohner versammelt; Weissbartgnus, Zebras, Thomsongazellen, Grantgazellen, Kongonis (Kuhantilopen), Kaffernbüffel, Warzenschweine, Strausse, Riesentrappen und Kronenkraniche, aber auch Raubtiere wie Löffelhunde, Schakale, Hyänen, Geparde und Löwen. In den Wäldern und Sümpfen leben vereinzelt mächtige, alte Elefantenbullen. Der kleine Sodasee ist saisonal von Flamingos bevölkert. Mit viel Glück lässt sich eines der seltenen Nashörner beobachten.

Besonderes:
Im Krater sind auf kleinster Fläche die meisten Tierarten Ostafrikas anzutreffen.

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